Fortbildung 08

Enterale Ernährung


Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - ihre Nahrung nicht mehr auf natürliche Weise aufnehmen können, weil sie z. B. die Fähigkeit zu schlucken eingebüßt haben, müssen "künstlich" ernährt werden.
Durch die gastrointestinale Applikation von Nährstoffen werden physiologische Regelmechanismen des Körpers genutzt und aufrechterhalten. So bewirkt z.B. die enterale Ernährung eine Erhaltung der Darmschleimhaut als natürliche Bakterienschranke und eine Stimulation gastrointestinaler Hormone.
Die heute am häufigsten angewandte Methode ist die Versorgung mit Hilfe einer PEG-Sonde (Perkutan-endoskopische-Gastrostomie). Die erfolgreiche Durchführung der enteralen Ernährung erfordert ein behutsames Vorgehen, eine regelmäßige Betreuung und Überwachung durch entsprechend geschultes ärztliches und pflegerisches Personal, Ernährungswissenschaftler sowie Diätassistenten.
Die Betreuung von Patienten mit Ernährungssonden gehört zum pflegerischen Alltag in Kliniken und in der ambulanten Pflege. Diese Fortbildung beleuchtet gängige Probleme und zeigt die pflegerischen Gegenmaßnahmen.

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